In zwei Jahren und zwei Tagen haben die 21-jährige Gleißenbergerin Louise Lang und die 25-jährige Franca Tasch aus Würzburg die Welt gesehen. Auf ihrer Weiberwalz waren die beiden Glasmacherinnen zunächst in Europa, dann in Amerika, Australien und Asien unterwegs, haben in den Glashütten mitgearbeitet und eine Menge Erfahrungen mit nach Hause gebracht – in beruflicher Hinsicht, aber auch für sich selbst ganz persönlich.

Unser Besuche im Camogaci Glass Furnace, ist der letzte aufregende Stop auf der Weiberwalz Tour.

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Das Gebäude mit Glashütte, Schliff, Flachglas un jeder nur erdenklichen Glaswerkstatt.

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Der Besitzer und Gründer Yilmaz in der Mitte der Gruppe und Hajo Mück aus Dachau sitzt links außen.

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Die Gegend um die Glasschule.

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Nikolsk Glasstadt seit über 100 Jahren

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Glasfirma_ der Betrieb ist im Sommerurlaub

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Ofen Reperatur in der Glasfabrik

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Russland’s typische Holzhäuser

 

22. Juni 2014 · Kommentieren · Kategorien: China

30 Tage China: Auf dem Program sind Universitäten und Fabriken die es zu besuchen gilt. Unten angefangen bei Guangzhou die Küste mit kurzen Landeseinstechern rauf über Hangzhou und Shanghai rauf nach Peking. Hier ein paar Impressionen:

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Bauern auf ihre Felder!

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Die vielen verschiedenen Schärfungsmittel für das Essen.

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Weiberwalzplakat für den Vortrag an der China Academy in Hangzhou.

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Arbeiter in der Target Lighting Fabrik bei Guangzhou, die Leuchten aller Art herstellen.

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Arbeiter im Crystaldistrict in der Nähe von Hangzhou produzieren Prismen aller Art.

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Einstechschlange am Ofen in Boshan.

 

 

 

18. April 2014 · Kommentieren · Kategorien: Japan

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Das Aja Glasstudio in Kawasiaki_oben links wohnen wir und es ist wirklich der heißeste Schlafplatz.

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Das belebte Aja Studio, hier gehen mehr wie hundert Schüler in der Woche ein und aus und lernen das Handwerk.

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Der Osterhase vom Meister Kenji Ito.

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Tokyo am Abend, in mitten des belebtesten Ampelübergangs.

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Tokyo’s Tiegerfreundinnen

Frohe Ostern! die Weiber

 

Taiwan

Eine kleine Insel, so groß wie Badenwürttenberg mit der Einwohnerzahl Australiens. Hier verbrachten wir drei Wochen. Der Start war die Glasstadt Hsinchu-City, danach reisten wir um die Insel und lernten Land und Leute kennen.

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Das Eingangstor zum Museum in Hsinchu-City.

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Das Glasmuseum in Hsinchu-City.

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Essenstand auf den sehr beliebten Nachtmärkten Taiwans.

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Viele viele Lampions!

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Einer von vielen Tempeln in Dajia.

Nach Hong Kong ging es anschließend als kleine Zwischenstation für zwei Wochen an die hießig Universität. Dort hielten wir einen Vortrag und machten gemeinsam mit den Studenten Glas.

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Baptist Universität Hong Kong Glasmacheraction!

Indien stand auf unserem Reiseplan für dreieinhalb Wochen. Der Höhepunkt war zum Ende hin mit der Glasstadt Firozabad. Zusammenfassend war Indien für uns sehr lehrreich, spannend, belebt, stinkig, dreckig und farbenfroh. Hier ein paar Bilder:

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Fliegende Pfeifen in einer indischen Produktionsglashütte, mit zwölf Leuten in einem Team.

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Die Bangles (indischen Glasarmbänder) werden gebündelt.

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Essen und Arbeiten geht einher, mit zwei Meter langen Eisen kniend auf dem  Boden.

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Firozabad ist vierzig Kilometer entfernt von dem bekannten Agra (Taj Mahal).

Eindrücke aus Australien

Im Oktober sind wir von Neuseeland nach Sydney eingeflogen. Dort angekommen, besuchten wir zuerst Kathy Elliott und Ben Edols ein Pärchen, welche ganz oben auf der Australienglaskünstlerliste stehen. Mit Ben arbeiteten wir nur einen Tag am Ofen und dann durften wir schon einen Tag für uns Glasmachen. Von dort zogen wir um und wurden als Artist in Residence, in der Uni von Sydney aufgenommen. Hier blieben wir zwei Wochen und füllten die von den Studenten ungenutzten Ofenzeiten aus. So machten wir eine Menge Flaschen Incalmo‘s und Tortenplatten. Zum Ende konnten wir je drei Päckchen voll mit Glas nach Hause senden.

Aus Sydney trampten wir für ein paar Tage Richtung Melbourne, um das treiben dieser bunten Stadt zu besuchen und noch andere Glasmacher zu sehen. Von hier, nach einem Besuch bei Philip Stokes, machten wir uns auf den Weg die Küste entlang hoch Richtung Canberra. Nahe Canberra arbeiteten wir gleich für drei Wochen. Mit Matthew Curtis und Harriet Schwarzrock. Harriet bereitet sich auf das florierende Weihnachtsgeschäft vor, so halfen wir alle zusammen und stellten Becher, Vasen, Schalen und alles feine für den gedeckten Tisch aus Glas her. Mit Matt wurden die Stücke immer schwerer und größer. Er liebt die Herausforderung und so schmolz er zwei gegossene Blätter zuerst leicht im Ofen zusammen, die er dann auf einen Eisen aufnahm und ihnen mit hilfe der Wärme aus der Glasmachertrommel den letzten Schwung verpasste. Von hier aus, Queanbeyan, ging es los zu unserem letzten Stop.

Die Jam Factory in Adelaide stand auf dem Program. Hier angekommen, konnten wir gleich in das Team der Auszubildenden einspringen. Denn ein Teil war auf Messe nach Melbourne um Produkte der Jam zu präsentieren und verkaufen. Nebenbei halfen wir Einzelpersonen, welche das Studio für eigene Glasproduktion mieteten und Assistenten suchten.

Alles in allem, war Australien unser arbeitsreichster Kontinent auf der bisherigen Weiberwalz Tour. Von einem zum nächsten und wieder etwas neues, blieb es sehr interessant und wir lernten viel dazu.

Frohe Weihnachten wünschen wir all unseren treuen Lesern, Freunden, Bekannten und lieben zuhause!

Louise & Franca

Nach Haiwaii, ging es gleich auf die nächste Insel, bloß in einem anderem Meer. Und zwar Neuseeland, wo die Maoris wohnen. Wir wurden von Maoris empfangen und verabschiedet. Ziemlich lustig, da unser erstes Trampauto mit Maoris besetzt war und ein netter maorischer Zugbeamter uns in den richtigen Bus zum Flughafen für den Weiterflug am Ende des Monats gesetzt hat.

Neuseeland haben wir sehr genossen! Das Studioglas ist hier noch sehr jung, gerade 35 Jahre alt und fokussiert auf Castingglas. Ein paar Studios haben wir natürlich schon gefunden, sogar eine Schule gibt es. Die Schule in Wanganui allerdings ist kurz vor der Schließung leider. Außerdem hatten wir wieder einmal ein perfektes Timing, da wir unbewußt zur richtigen Zeit zum Glasfestival nach Wanganui kamen, Geschlafen haben wir zu der Zeit allerdings auf einer Schafsfarm, wo unser Schafhorizont deutlich erhöht wurde.

Als Leckerbissen gab es noch zum Schluss Gaffer, den Farbrohglashersteller in Auckland. Sehr beeindrucken, die Kiwis würden sagen: “Isn’t that clever!”. Roboter und Menschen produzieren die Farbzapfen, wobei das Augenmerk auf Qualität gelegt wird.

So haben wir uns auf eine größere Insel verabschiedt.

Australia, we are coming!

Neuseeland